Kompendium

Grüner Pfeffer
Die unreif geerntete Beere wird sofort in Lake eingelegt. Dadurch behält er seine Frische und ist knackig. Die Schärfe ist geringer als bei den getrockneten Beeren. Eignet sich gut für Soßen aber auch zerdrückt als schmackhafte Kruste für Fleisch.

Halen Môn
Reines Meersalz aus Wales, geräuchert über walisischen Eichen. Hervorragend zu Fisch. Für alle die echten Rauchgeschmack mögen.

Piment d‘Espelette
Chili-Pulver aus dem Baskenland. Apellation controlée. Süß fruchtig. Gemahlen im Handel. Schärfegrad 3/10.

Pimenton de la Vera
Geräucherte, gemahlene Chilis aus der Extremadura/Spanien. Angenehme Schärfe mit einem unverwechselbaren Rauch-Geschmack. Apellation controlée.

Rosa Beeren
Stammt nicht vom Pfefferbaum! Hat auch einen komplett anderen Geschmack – eher nach Wachholder. Grob im Mörser zerdrückt eignet er sich gut für Schokoladen-Soßen oder auch für eine besondere Vinaigrette.

Roter Pfeffer
Wird reif, also rot geerntet und in einem aufwändigen Verfahren getrocknet. Aufwändig und vorsichtig, damit sich keine Fäulnis in dem reifen Fruchtfleisch bildet. Eine Kostbarkeit mit einem ganz besonderen Geschmack. Gibt es auch eingelegt in Lake.

Schwarzer Pfeffer
Der schwarze Pfeffer wird grün, also unreif geerntet, kurz fermentiert und dann getrocknet. Von der Malabar-Küste im Südwesten Indiens brachte Vaco da Gama als erster auf dem Seeweg Pfeffer nach Europa. Bis heute gilt der Pfeffer aus dieser Region als der beste.

Tellichery Pfeffer
Auch ein schwarzer Pfeffer aus dem Süden Indiens. Nach der Region benannt. Hat etwas größere Beeren als der klassische Malabar Pfeffer und eine feine, edle Schärfe.